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Hundegesundheit fördern, Krankheiten vermeiden

Hundehalter sind verantwortlich für die Gesundheit ihrer Hunde. Wenn Hunde auch im Allgemeinen als robuster erscheinen als Menschen, so bedeutet das nicht, dass sie nicht krank werden können. Hinzu kommt das Risiko, dass Hunde auch als Überträger von Krankheiten fungieren können, die dann die Gesundheit des Menschen bedrohen.

Nicht alle Hunde stammen von verantwortungsvollen Züchtern, die die Gesundheit ihrer Hunde wichtig nehmen. So hat so mancher Welpe von vornherein einen schlechten Start. Dies ist besonders dann wichtig, wenn man einen Welpen der Rassen sucht, die vom MDR1 Defekt betroffen sind. Das betrifft vor allem Collies und ähnliche Rassen. Der Defekt tritt nur dann offen zu Tage, wenn beide Elternteile die Anlage dazu in sich tragen. Durch richtige Auswahl der Verpaarungen kann also vermieden werden, dass Hunde direkt vom Defekt betroffen sind. Gute Züchter achten auf diesen Aspekt.

Ein Welpe von einem guten Züchter ist dagegen schon wenn er zu seinem Besitzer umzieht, mehrmals entwurmt und auch schon geimpft worden. Denn es gibt eine ganze Reihe von Krankheiten, vor denen die Impfung schützt. Würmer und andere Parasiten können die Gesundheit des jungen Hundes ernsthaft gefährden, für erwachsene Hunde stellen sie meistens nur eine Belästigung dar.

Allerdings können Würmer, aber auch Flöhe vom Hund auf den Menschen übertragen werden, was vor allem im Falle der Würmer zu ernsten gesundheitlichen Einschränkungen führen kann. Denn Hunde sind meistens Endwirte der verschiedenen Wurmarten, was bedeutet, dass der Wurm im Darm lebt und dort natürlich lästig ist. Menschen fungieren dagegen häufig als Zwischen- oder Fehlwirte der verschiedenen Wurmarten, die dann in inneren Organen über lange Zeit erheblichen Schaden anrichten können und nur sehr schwer behandelbar sind.

Wichtig für die Gesundheit der Hunde ist also das Einhalten der Impftermine, das Behandeln von Floh-, Wurm- und anderem Parasitenbefall und der Tierarztbesuch, wenn mit dem Hund etwas nicht zu stimmen scheint. Oft vergessen wird aber, dass der wichtigste Aspekt einer vorbeugenden Gesundheitsfürsorge in einer gesunden Lebensweise besteht. Für Hunde bedeutet das, artgerechtes Futter, viel Bewegung an der frischen Luft und Schutz vor überheizten Wohnungen. Das verhindert Übergewicht und stärkt das Herz-Kreislauf-System und die Immunabwehr.

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