Wellenreiten
Mit Reiten verbindet man in der Regel die Nutzung eines Reittieres, üblicherweise ein Pferd, den Esel oder auch das Kamel oder den Dromedar in Wüstengegenden. Man kann damit Strecken auch mit Last und Gepäck überwinden, ohne die eigenen Kräfte übermäßig zu beanspruchen und zudem Geschwindigkeiten erreichen, die zu Fuß nicht oder zumindest nicht über weite Distanzen möglich sind. Doch wer schon einmal auf Hawaii war, dem ist dort möglicherweise eine traditionelle Form des Reitens begegnet, die auch außerhalb der Insel immer mehr Beliebtheit erfährt, das Wellenreiten oder Surfen, wie es auch genannt wird. Man benötigt dafür statt eines Sattels ein Surfboard und natürlich Wellen, auf denen man mithilfe des Surfbrettes reiten kann. Wer für einen ersten Kontakt mit dem Wellenreiten eine Reise nach Hawaii scheut, dem bieten sich auch in Europa und sogar in Deutschland Surfcamps an, die zumeist mit einem speziellen Wellengenerator stehende Wasserwellen erzeugen, auf denen der Wellenreiter seine Fähigkeiten trainieren kann und die zudem den Vorteil bieten, dass die Höhe und Stärke der Welle eingestellt und auf die Fähigkeiten und Wünsche des Wellenreiters ausgerichtet werden können. Wellenreiten lernen im Surfcamp ist dabei eine ungefährliche Variante, denn es besteht nicht die Gefahr, in zu hohem Wellengang die Gesundheit zu riskieren oder durch beispielsweise Haie zu Schaden zu kommen. Zudem lassen sich durch die fachkundige Betreuung auch für Anfänger schnell Erfolgserlebnisse generieren und die Technik richtig erlernen, die notwendig ist, um auch in rauem Wellengang bestehen zu können. Und da nicht nur Technik und Körperbeherrschung notwendig sind, sondern auch das richtige Material und dessen Verwendung eine entscheidende Rolle dabei spielt, ob man auf der Welle reitet oder im Wasser landet, findet man im Surfcamp auch hierzu Rat und Hilfestellung. Und der Spaß an sich kommt dabei nicht zu kurz, den in erster Linie ist Wellenreiten genau das, Spaß und Freude mit und im Wasser.