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	<title>Themen-Lexikon &#187; Instrumente</title>
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	<description>Grosses deutschsprachiges Themenlexikon</description>
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		<title>Die Geschichte des Akkordeons</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 07:22:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LFF24</dc:creator>
				<category><![CDATA[Instrumente]]></category>
		<category><![CDATA[Akkordeon]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Geschichte des Akkordeons geht auf das Jahr 1829 zur&#252;ck, als in Wien das Patent angemeldet wurde f&#252;r ein als „Akkordeon“ genanntes Instrument, wobei es diesen Namen erhielt, weil es als reines Begleitinstrument Akkorde zu jedem Ton spielte. (...)]]></description>
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<p>Die Geschichte des Akkordeons geht auf das Jahr 1829 zur&uuml;ck, als in Wien das Patent angemeldet wurde f&uuml;r ein als „Akkordeon“ genanntes Instrument, wobei es diesen Namen erhielt, weil es als reines Begleitinstrument Akkorde zu jedem Ton spielte.<br />
<span id="more-1538"></span><br />
Es handelte sich um ein wechselt&ouml;niges Instrument, das bei Druck und Zug unterschiedliche T&ouml;ne produzierte. Gleicht&ouml;nige Instrumente liefern bei Druck und Zug den gleichen Ton, was bis dahin &uuml;blich war. Als diatonisches Instrument konnte man darauf pro Reihe nur T&ouml;ne bestimmter Tonleitern spielen. Besonders wichtig war bei diesem Instrument jedoch, dass sehr viel kleiner war als vorher gebaute <a target="_blank" href="http://www.instrumentenland.de"><strong>Instrumente</strong></a> und es deshalb bei Pilgern sehr beliebt war, um es mitzunehmen auf die Pilgerreise.</p>
<p>In Deutschland bauten verschiedene Hersteller das <a target="_blank" href="http://www.instrumentenland.de/Akkordeons---23.html"><strong>Akkordeon</strong></a> aus Wien in &auml;hnlicher, mehr oder weniger ver&auml;nderter Form nach. Auch in Italien etablierten sich zahlreiche Hersteller, die ihre Instrumente nach dem Vorbild des ersten Akkordeons aus Wien. Die &auml;lteste Herstellerfirma f&uuml;r Akkordeons, eine deutsche Firma, besteht bereits seit 1852. Ein Akkordeon besteht aus rund 2.500 einzelnen Teilen und es sind etwa 5.000 Arbeitsg&auml;nge, die in Handarbeit ausgef&uuml;hrt werden, n&ouml;tig, um ein Akkordeon herzustellen.</p>
<p>Heutzutage gibt es sogar speziell auf die Bed&uuml;rfnisse und F&auml;higkeit noch junger Kinder ab 2 Jahren ausgerichtete Lernakkordeons aus Kunststoff, die besonders leicht sind. Sie umfassen, um den Kindern den Einstieg leicht zu machen, nur wenige T&ouml;ne und der Umgang damit ist schnell erlernbar. Solche Lernakkordeons bekommt man schon f&uuml;r etwa siebzig Euro. F&uuml;r ein Akkordeon f&uuml;r den Hausgebrauch muss man einige hundert Euro einplanen und Instrumente f&uuml;r Profis k&ouml;nnen mehrere tausend Euro kosten. Auch ein Akkordeon kann modisch und sehr individuell sein. Es gibt die M&ouml;glichkeit, sich ein Akkordeon nach den pers&ouml;nlichen Vorlieben in Airbrush-Technik gestalten zu lassen und damit ein Unikat zu besitzen.</p>
<p>Ein Akkordeon ist ein sehr vielseitiges Musikinstrument, mit dem man, allein oder mit anderen Instrumenten zusammen, Musikst&uuml;cke nahezu jeder Musikrichtung spielen kann.</p>

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		<title>Mit dem Didgeridoo auf Du und Du</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Apr 2008 18:41:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Instrumente]]></category>

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		<description><![CDATA[Kaum ein St&#252;ck Holz gibt so viele R&#228;tsel auf und hat so viele Dimensionen wie das wohl am meisten bekannteste Instrument der australischen Ureinwohner, dem Didgeridoo. (...)]]></description>
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<p>Kaum ein St&uuml;ck Holz gibt so viele R&auml;tsel auf und hat so viele Dimensionen wie das wohl am meisten bekannteste Instrument der australischen Ureinwohner, dem Didgeridoo.</p>
<p>Das beginnt schon mit dem Namen und der Schreibweise: Didgeridoo? Didjeridu? Yidaki? Oder einer von rund 40 anderen Namen, die f&uuml;r dieses Instrument existieren? F&uuml;r diesen Artikel werden wir die gebr&auml;uchliche Schreibweise Didgeridoo verwenden.</p>
<p>Auf circa 3000 Jahre alten Felszeichnungen findet es sich bereits, nach der Mythologie australischer Ureinwohner existiert es seit Anbeginn der Zeit. Und seit einigen Jahren begeistern sich immer mehr Westeurop&auml;er und Amerikaner f&uuml;r ein Instrument, das eigentlich nicht mehr ist als ein von Termiten ausgeh&ouml;hlter Baumstamm. Ein simples Aerophon, gespielt mit flatternden Lippen, die die vom Baumstamm umschlossene Lufts&auml;ule zum Vibrieren bringen und so einen Ton erzeugen, der Millionen Fans auf der ganzen Welt hat. Ein Ton, der archaisch klingt und so gar nicht in die Zivilisation passen will.</p>
<p>Dieser Ton ist das Besondere am Didgeridoo. Ein tiefer, nahezu unver&auml;nderter Grundton und dazu ein reiches Spektrum an Obert&ouml;nen, die durch Bewegungen der Wangen, Lippen und Zunge variiert werden. Je nach Spieler und Technik kann das Didgeridoo sehr rhythmisch klingen, genauso gut aber auch meditativ gespielt werden.</p>
<p>Zus&auml;tzlich singen, sprechen oder rufen ge&uuml;bte Spieler in das Instrument hinein und erweitern das Klangspektrum noch weiter. Neben der Art des Tons fasziniert auch die Dauer Zuh&ouml;rer immer wieder. Minuten und Minuten vibriert die Luft, ohne dass der Ton auch nur einmal zum Luftholen unterbrochen wird. Das Geheimnis ist eine besondere Atemtechnik, Zirkularatmung genannt, die auch von Klarinettisten oder Saxophonisten angewandt wird, um einen besonders lang anhaltenden Ton zu erzeugen.</p>
<p>Dabei wird die Mundh&ouml;hle als eine Art Blasebalg benutzt. Der Spieler bl&auml;ht die Backen auf, holt ruckartig durch die Nase Luft und dr&uuml;ckt gleichzeitig die Luft aus den Wangen, um den Luftstrom nicht abreissen zu lassen. Das erfordert einiges an &Uuml;bung und es dauert eine Weile, bis man diese entgegengesetzten Aktionen verinnerlicht hat.</p>
<p>Die Aborigines lernen das Spiel schon in jungen Jahren von Verwandten und Freunden, doch als Westeurop&auml;er ist man in der Regel darauf angewiesen, einen Workshop zu besuchen oder sich das Spiel autodidaktisch anzueignen. Wie bei allen Dingen lernt man auch das Didgeridoo am besten durch ausdauerndes &Uuml;ben.</p>
<p>Normalerweise wird ein Didgeridoo aus Bambus oder aus einem Eukalyptusstamm hergestellt, der von Termiten ausgefressen wurde. Mittlerweile werden in Westeuropa auch Didges aus einheimischen H&ouml;lzern hergestellt, auch Varianten aus Glas, Ton oder Kunststoff existieren. F&uuml;r den Anf&auml;nger eignet sich zum Beispiel ein herk&ouml;mmliches Abflussrohr aus dem Baumarkt mit einer L&auml;nge von ca. 1 Meter bis 1,3 Meter und einem Durchmesser von knapp 4 cm. Das kostet nur ein paar Euro und reicht v&ouml;llig aus, um die Grundtechniken bis hin zur Zirkularatmung zu erlernen. Das Bad oder ein Kellerraum als &Uuml;bungsraum sorgen daf&uuml;r, dass die Nerven der Mitbewohner nicht zu sehr strapaziert werden. Au&szlig;erdem h&ouml;rt sich der Spieler in einem kleinen hallenden Raum besser.</p>
<p>Dem archaischen Ton wird eine heilende Wirkung nachgesagt, darum wird das Didge nicht nur zu meditativen sondern auch zu klangtherapeutischen Zwecken eingesetzt. Wissenschaftlich nachgewiesen ist der therapeutische Nutzen des aktiven Didgeridoospielens bei Schnarchpatienten mit Schlafapnoe, deren Atmung im Schlaf kurzzeitig aussetzt. Denn die Atemmuskulatur, die bei diesen Patienten schwach ausgepr&auml;gt ist und zur bedrohlichen Schlafapnoe f&uuml;hrt, wird beim Spielen des Didgeridoos gekr&auml;ftigt. Auch Patienten mit Asthma oder chronischer Bronchitis k&ouml;nnen vom Didgeridoospielen profitieren, da sie lernen, kontrollierter zu atmen und die Atemwegsmuskulatur kr&auml;ftigen.</p>
<p>Doch ob therapeutisch wirksam oder nicht &#8211; das Didgeridoo ist auf jeden Fall ein faszinierendes Instrument mit jahrtausendealter Geschichte. Wenn Sie einmal ausprobieren wollen, wie es ist, ganz allein mit dem Atmen zu musizieren, ohne Gedanken und Noten, nur mit winzigen Ver&auml;nderungen von Mund- und Lippenmuskulatur unterschiedlichste Kl&auml;nge zu erzeugen, dann holen Sie sich doch einfach ein St&uuml;ck Abflussrohr im n&auml;chsten Baumarkt und lesen eine der vielen Anleitungen f&uuml;r Anf&auml;nger in Internet. Dort finden Sie auch Klangbeispiele und Tipps zum Erlernen der Zirkularatmung.</p>

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