Linux und Open-Source – Hintergründe, Nutzen und Nachteile

Mittlerweile ist das Wort Linux nicht mehr allein nur Computergurus ein Begriff. Vielmehr verbinden die Menschen immer öfter auch eine alternative Computerumgebung, sprich ein Betriebssystem mit diesem Namen. Doch repräsentiert das Wort allein nur den eigentlichen Kern, das Herz und die Grundlage die für den ordnungsgemäße Zusammenarbeit zwischen Software und Hardware. Der sogenannte Kernel ist somit eine erste Schnittstelle zwischen Computer und Nutzer, auf der im Folgenden die eingesetzte Software zugreift.
Da die verschiedenen Distributionen im Linux-Bereich allerdings nicht nur auf diesem Kern aufbauen, sondern auch Software vorwiegend aus dem GNU-Projekt enthalten, besteht namenstechnisch eine kleine Reiberei zwischen den Linux-Entwicklern und den Vertretern des GNU-Projekts, wenn es um die komplette und zutreffende Bezeichnung eines auf dem Linux-Kernel basierenden Betriebssystems geht. So sehen sich die Vertreter des GNU-Projekts sich nicht entsprechend gewürdigt und bevorzugen für das Komplettsystem den Namen GNU/Linux.

Derlei Streitigkeiten sind im Open-Source-Lager nicht unüblich, was dem Umstand geschuldet ist, dass jeder, der sich für diese Systeme begeistert, an der Entwicklung mitwirken und somit auch seine ihm eigene Meinung einbringen kann. Das wiederum führt dazu, dass im Open-Source-Lager bildlich gesprochen gelebte Demokratie vorherrscht, wohingegen proprietäre Softwarelösungen, die von spezialisierten Unternehmen entwickelt werden, es eher mit einer Diktatur halten, um im Bild zu bleiben. Was einem am Ende lieber ist, muss dabei jeder für sich selbst entscheiden, da beide Vorgehensweisen durchaus ihre Vor- und Nachteile haben. Der größte Nachteil proprietärer Lösungen ist dabei sicherlich der Preis für eine Nutzungslizenz. Hier können die meisten Open-Source-Lösungen durch eine kostenlose Verbreitung punkten. Meist wird, um auch lukrativ arbeiten zu können, allein der Support kostenpflichtig abgewickelt, was besonders Experten die Möglichkeit einräumt, kostengünstig mit quelloffenen Lösungen zu fahren.
Der größte Vorteil proprietärer Software dagegen liegt wiederum in der Softwareunterstützung. Die meisten Unternehmen entwickeln immerhin allein nur für kostenpflichtige Plattformen.

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