Wann soll man Reifen wechseln?
Wann sollten Autoreifen gewechselt werden? Zunächst zweimal im Jahr, nämlich im Frühjahr auf Sommerreifen und im Herbst auf Winterreifen. Die Gummimischung von Sommer- und Winterreifen ist auf die speziellen Witterungsverhältnisse und Asphalttemperaturen der entsprechenden Jahreszeit optimal abgestimmt. Deshalb sind zwei verschiedene Paar Reifen keinesfalls überflüssiger Luxus, sondern eine sinnvolle Investition in die eigene Sicherheit. Und nicht zuletzt gefährdet ein Autofahrer, der mit falschen Reifen unterwegs ist, auch die Sicherheit weiterer Verkehrsteilnehmer, seien es andere Autofahrer, Fußgänger oder Schulkinder. Des Weiteren müssen Reifen ausgetauscht werden, wenn sie alt, abgenutzt oder beschädigt sind. Die Gummimischung eines Reifens besitzt eine begrenzte Haltbarkeit. Jeder kennt das Problem von Gummibändern, Schläuchen und anderen Gebrauchsgegenständen aus Gummi im Alltag: Gummi wir mit den Jahren hart, unelastisch und porös. Mit Autoreifen ist es diesbezüglich nicht anders. Ob ein Reifen porös geworden ist, erkannt man unter anderem daran, ob er während der Einlagerung die Luft gehalten hat und prall aufgepumpt ist oder sich schlapp anfühlt. Auch wenn ein Reifen während des Fahrbetriebs immer wieder Luft verliert, ist entweder mit dem Ventil oder mit dem Reifen selbst etwas nicht in Ordnung. Manchmal lässt sich die Beschädigung von außen erkennen, etwa, wenn es sich ursächlich um Fremdkörper wie eingefahrene Nägel, Schrauben oder Glasscherben handelt. Andere Ursachen für Undichtigkeiten zu finden, überlässt man am besten dem Fachmann. Dieser wird nach einer Begutachtung des Reifens feststellen, ob sich eine Reparatur lohnt oder der Reifen gegen einen neuen ausgetauscht werden sollte. In der Werkstatt lässt sich beispielsweise die Profiltiefe des Reifens mit einem Profiltiefenmesser überprüfen. Eine Profiltiefe von mindestens 1,6 Millimetern ist gesetzlich vorgeschrieben. Liegt die Messung darunter, muss ein neuer Reifen her.